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Museum "Dorfstuben"

des Heimatvereins Zimmersrode e.V.

Der Heimatverein Zimmersrode e.V. sieht das Mitgestalten des kulturellen Lebens in unserer Region, die Pflege des heimatlichen Brauchtums , der Heimatkunde und des Heimatgedankens, die Erhaltung und Pflege von historischen Bauten und Kulturstätten als seine Ausgabe an.

Der Verein wurde im Jahr 1965 gegründet und weist z. Zt. über 440 Mitglieder auf.

Der Verein hat in mühevoller Kleinarbeit aufbauend auf die Privatsammlung von Herrn Dr. Achler, das Heimatmuseum "Dorfstuben" , eingerichtet. Von frühgeschichtlichen Funden bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg ist das Leben in Zimmersrode und seinen Nachbardörfern nachempfunden.

 

Das Museum ist nach Absprache ganzjährig zu besichtigen.

Ansprechpartner:
Dieter Bruchhäuser, Tel. (06693) 919 250

Die Ausstellung mit ihren verschiedenen Abteilungen soll helfen, dass Heimatbewusstsein zu stärken. Die Bevölkerung unseres Dorfes und die seiner Umgebung soll angesprochen werden, zumal die Ausstellungsstücke aus deren Umfeld stammen.

Es soll dargestellt werden, wie mühsam und unter welchen schlechten Lebensbedingungen unsere Vorfahren gelebt, gearbeitet und auch gefeiert haben.

Geschichte wird anschaubar und durchschaubar gemacht.

Man wird erkennen, dass manche dem heutigen Menschen unverständliche Handlungs- und Verhaltensweisen aus dem Geiste jener "guten alten Zeit" zu verstehen sind.

Durch die Lage des Dorfes in der niederhess. Senke, einem geologischen vorgeformten Durchzugsgebiet, haben wir hier die seltene Möglichkeit, Hinterlassenschaften aus allen Kulturstufen der Menschheit, ausgehend von der Altsteinzeit vor über 100 000 Jahren, über Mittel- und Jungsteinzeit und das Mittelalter, zu finden. Besonders dargestellt wird die ununterbrochene Entwicklung der Töpferei von 4000 v. Chr. über die Karolinerzeit und das Mittelalter bis zum letzten hiesigen Töpfer, der 1891 starb.

Das Werden des Dorfes aus einer kleinen Siedlung mit Gutshof und Walfahrtskirche und seiner bäuerlichen Wirtschaftsstruktur wird vor Augen geführt, ebenso eine soziale und kulturelle Entwicklung einschließlich der des jüdischen Bevölkerungsanteils (seit 1580).

Ein besonderer Raum ist dem Verwaltungswesen des Dorfes in den letzten 200 Jahren gewidmet. Diese Ausstellung zeigt dessen Ablauf in Zimmersrode, gilt aber auch stellvertretend für alle Dörfer des niederhessischen Raumes.